Apfelpresse für selbstgemachten Apfelsaft

Mit einer Apfelpresse lassen sich vielerlei leckere Köstlichkeiten herstellen. Nicht nur Apfelsaft, auch Apfelmarmelade, Apfelwein oder Most können aus den Früchten einfach und ohne große Umstände gewonnen werden. Hier kommt die Apfelpresse ins Spiel. Äpfel sind dichte und feste Früchte, die nicht so einfach ohne Hilfsmittel ausgepresst werden können. Mit einer Apfelpresse hingegen lassen sich Äpfel selbst in großer Zahl relativ schnell auspressen.

Edelstahl Spindelpresse Presse aus Holz Speidel Hydraulikpresse
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Für wen geeignet Jährlich im Einsatz, meine Empfehlung! Neulinge & wenn sehr selten im Einsatz Jeden der öfters & wirklich größere Mengen Saft presst
Eigenschaften - 14 Liter Inhalt
- Lebensmittelecht
- Aus Edelstahl gefertigt
- Große Ausbeute
- Leichte Reinigung (gute Hygiene da Edelstahl)
- 6 Liter Inhalt
- 4 Pressklötze und 1 Kopfholz
- aus Holz gefertigt
- leichte Bedienung - Günstiges Einsteiger-Modell
- 40 Liter Inhalt
- 20 Tonnen Pressdruck nur durch Hydraulik / Wasserkraft
- hervorragende Ausbeute
- inkl. Pressack und Spritzschutzhülle
- Deutsche Markenqualität mit 2 Jahren Garantie
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Welche Einsatzzwecke?

Die Einsatzzwecke einer Apfelpresse unterschieden sich nicht so sehr voneinander. Ob am Ende Apfelsaft, Most oder Apfelwein (was letztendlich eigentlich das Gleiche bezeichnet) herauskommen soll, hängt dann von der weiteren Verarbeitung ab. Es ist ebefalls unerheblich, ob die Apfelpresse aus Holz oder Edelstahl gefertigt ist. Beide Geräte lassen sich leicht reinigen, beide zeugen von langer Haltbarkeit und beide liefern gute Ergebnisse, wenn sie von guter Qualität sind.

Apfelsaft selber machen

Sowohl die Apfelsorte als auch der Reifegrad der Äpfel sind entscheidende Faktoren, wenn es um den Geschmack des Apfelsaftes geht. Wer nun mal saure Äpfel in seinem Garten oder auf der Obstwiese beherbergt, kann den Apfelsaft mit Zucker anreichern, so dass auch aus sauren Äpfeln wohlschmeckender Apfelsaft mit einem süßen Note entsteht. Andersherum geht es natürlich auch: Manche Äpfel sind von Hause aus sehr süß, diese Süße lässt sich mit der Zugabe von Zitronensaft etwas mildern.

Bevor es daran geht, Apfelsaft zu machen, müssen die Äpfel sorgfältig geprüft werden. Wurmstichige Stellen und angefaulte Äpfel werden aussortiert. Dunkle Flecken werden großzügig ausgeschnitten. Nur gute, gesunde Früchte sollten zur Apfelsaftherstellung genutzt werden, denn nur ein einziger fauler Apfel kann den Geschmack der gesamten heimischen Produktion zerstören. Je nach Apfelsorte sind die Äpfel bestenfalls noch nicht vollkommen ausgereift, sonst könnte sich am Ende ein mehliger Geschmack ergeben. Aber das ist Geschmackssache, so mancher mag es gerne, wenn die Äpfel voll und ganz ausgereift sind.

Anschließend werden die Äpfel gewaschen und am besten mittels einer Schnitzelmaschine kleingehackt. Jetzt kommt die Apfelpresse zum Einsatz und sollte reinen, klaren Apfelsaft hervorbringen. Um ihn haltbar zu machen, sollte der Saft aufgekocht werden. Danach wird er in saubere Flaschen abgefüllt und kann so dunkel und kühl bis zu einem Jahr gelagert werden.

Most selber machen

Wer leckeren Most selbst machen möchte, hält sich an die ersten Arbeitsschritte wie beim Apfelsaft – also Äpfel sortieren, waschen, zerkleinern und pressen. Jetzt kommt der Saft in einen Gärbehälter oder in ein anderes Gärgefäss. Wer keinen Gärbehälter zur Hand hat, nimmt einen lebensmittelechten Kanister, für den Druckablass tut es zur Not auch der Schraubverschluss. Für die Herstellung von Most fügt man dem Apfelsaft rund 2 Gramm Weinhefe je 10 Liter Saft zu. Übrigens werden je nach Region auch die gepressten Äpfel sich selbst überlassen, es wird also keine Hefe zugesetzt. In allen Fällen müssen die Gärbehälter bei rund 10 bis 13 Grad gelagert werden. Der Druckausgleich erfolgt beim Gärbehälter über das Gärröhrchen, beim Kanister über den Verschluss.

Nach rund 2 bis vier Monaten ist der Most fertig. In der Anfangsphase schmeckt der zukünftige Most sehr gut und wird gerne als frischer Most kredenzt. Doch Vorsicht: Wer sich den frischen Most in zu hohem Maße schmecken lässt, dürfte sich alsbald mit Verdauungsproblemen herumschlagen.

Als Geheimtipp gilt die Zugabe von anderem Obst, etwa einige Birnen oder Trauben. Das gibt dem Most eine einzigartige, geschmacklich anregende Note.

Tipps beim Pressen

Äpfel pressen geht leicht von der Hand und ergibt eine gute Ausbeute, wenn im Vorfeld alles richtig gemacht wurde. So ist es beispielsweise wichtig, dass die Zerkleinerung der Äpfel keinen Mus ergibt. Je feiner die Äpfel im Vorfeld zermahlen werden, umso weniger Saft ergeben sie anschließend beim pressen. Deswegen werden Äpfel nur grob zerkleinert, um möglichst viel Saft zu ergeben. Das Presstuch spielt eine wichtige Rolle, denn es verhindert, dass Fruchtfleisch in den Saft gelangt. Das hätte zur Folge, dass der Saft öfters abgeschöpft werden muss. Deswegen sollte auf dieses Tuch niemals verzichtet werden. Beim Pressen selbst ist ein langer Hebel immer vorteilhaft, denn es ist bei mechanischen Pressen durchaus Muskelkraft erforderlich. Im Schnitt können mit einer guten, mechanischen Apfelpresse pro Stunde locker 100 Kilo Äpfel gepresst werden, wenn der Korb genügend fasst.

Eine Apfelpresse kaufen

Edelstahl Spindelpresse Presse aus Holz Speidel Hydraulikpresse
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Für wen geeignet Jährlich im Einsatz, meine Empfehlung! Neulinge & wenn sehr selten im Einsatz Jeden der öfters & wirklich größere Mengen Saft presst
Eigenschaften - 14 Liter Inhalt
- Lebensmittelecht
- Aus Edelstahl gefertigt
- Große Ausbeute
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- 6 Liter Inhalt
- 4 Pressklötze und 1 Kopfholz
- aus Holz gefertigt
- leichte Bedienung - Günstiges Einsteiger-Modell
- 40 Liter Inhalt
- 20 Tonnen Pressdruck nur durch Hydraulik / Wasserkraft
- hervorragende Ausbeute
- inkl. Pressack und Spritzschutzhülle
- Deutsche Markenqualität mit 2 Jahren Garantie
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Welche Apfelpresse es sein soll, hängt natürlich von der zu erwartenden Ausbeute ab. Apfelpressen gibt es sowohl in Ausführungen aus Holz oder Edelstahl. Beide Varianten können durchaus als solide, funktional und mit langer Lebensdauer eingestuft werden. Bei einer Apfelpresse aus Holz sollte genug Holz zum Aufschichten vorhanden sein, dann kann die Spindel weiter oben angesetzt werden – sonst wird es mühsam. Äpfel sind harte Früchte und sollten ordentlich zerkleinert werden, bevor sie in die Presse kommen. Deswegen steht eine Schnitzelmaschine fast auf gleicher Stufe mit der Apfelpresse, wenn es darum geht, ein Gerät zu kaufen.

Eine hydraulische Apfelpresse vereinfacht das Pressen erheblich. Durch den Druck gelingt es in kurzer Zeit, frischen Saft aus Äpfeln zu gewinnen – die Zeitersparnis ist genial. Natürlich lohnt sich solch eine Presse nicht für einen kleinen Apfelbaum. Doch auf einer normalen Obstwiese tummeln sich schon mal gerne 10 oder mehr Apfelbäume und in einem guten Erntejahr kommt da ordentlich etwas zusammen – somit wäre eine hydraulische Apfelpresse durchaus einen Gedanken wert. Bei der hydraulischen Presse spart man sich Kraft und zeit. Das Erntegut muss zerkleinert werden, wird in den Presskorb der hydraulischen Apfelpresse eingefüllt und der Rest wird nahezu automatisch erledigt. Das Wasser baut einen satten Druck auf, welcher die Äpfel flott auspresst und zu optimaler Ausbeute führt.